Dies ist ein pro_feministischer Blog, der sich mit Themen der Männlichkeit und darüber hinaus auseinandersetzt. Wenn Du zum ersten mal hier bist, lohnen sich vielleicht diese zwei Texte: Was ist kritische Männlichkeit? und Herangehensweise an kritische Männlichkeit. Du möchtest bei der Thematik am Ball bleiben? Bestelle doch den Newsletter. Oder folge uns auf:


Warum Schutzräume zu respektieren sind

Und ein Podcast über queere Räume, Männlichkeiten, Ausschlüsse und wem welche öffentlichen Räume gehören

Bei wenigen Themen schlagen die Emotionen derart hoch, wie bei Frauen- bzw. FLINT*-only Räumen, also Treffen, Veranstaltungen oder Demos, welche nur für Frauen sowie lesbische, inter*, non-binary und trans* (FLINT*) Personen offen sind. Die Diskussion ob – oder eher wann – solche Räume angebracht sind, werden in FLINT*-Räumen intensiv und kontrovers geführt. Andererseits erzeugen diese Räume ein für cis Männer sehr ungewohntes Gefühl des „ausgeschlossen seins“, was leider zu teilweise heftigen Anfeindungen durch einige cis Männer gegenüber Feminist*innen führt, die diese Räume verteidigen. Für diesen kurzen Text, der sich mit der Frage, warum Schutzräume zu respektieren sind, auseinandersetzt, habe ich insbesondere Input von Cosmo bekommen. Das wiederum hat zu einem Interview und dem nächsten Podcast geführt, der „öffentlichen Raum“ aus einer trans* Perspektive behandelt. „Öffentliche Räume“ haben wir zur Vereinfachung nochmal in „heteronormative Räume“ und „queere Räume“ unterteilt.

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Aufruf zur pro_feministischen Vernetzung in Berlin!

Das pro_feministische Netzwerk Berlin ist offen für alle Geschlechter. Wir wollen einen Rahmen schaffen, in dem pro_feministischer Austausch möglich ist.

English version below!

Wer wir sind?

Das pro_feministische Netzwerk Berlin befindet sich in der Gründung und ist offen für alle Geschlechter. Für diese Vernetzung wollen wir einen Rahmen bieten, in dem pro_feministischer Austausch möglich ist. Dafür sind wir auf eure Mitarbeit angewiesen.

Wir wollen:
  • Reproduktionsarbeit und Support durch Männer für feministische Projekte langfristig organisieren und vernetzen
  • Männer zu feministischen Themen sensibilisieren und einen Austausch etablieren
  • pro_feministische Gruppen / Personen vernetzen
  • zu Veranstaltungen einladen

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Fragen zu kritischen Männlichkeiten

Podcast mit Fragen zu kritischer Männlichkeit und ein Blick auf Intersektion und anti-muslimischem Rassismus

Im Anschluss an die Veranstaltung „Kritische Männlichkeit – Wie geht das?“ wurden einige der Fragen, die vom Publikum im Chat gestellt wurden, zusammen mit der Gruppe Smash Their Gender Norms aufgegriffen, diskutiert und werden hier nun als Podcast veröffentlicht. Insgesamt konnten wir nur einen Teil der Fragen thematisieren. Im Podcast legen wir noch einen Schwerpunkt auf Intersektion beziehungsweise die Verschränkung von Sexismus und (anti-muslimischem) Rassismus. Sollten für euch noch Fragen offen geblieben sein, postet sie gerne in die Kommentare. Insgesamt halte ich den Podcast für sehr hörenswert und bedanke mich insbesondere für Ebrus Beitrag zu Feminismus und anti-muslimischem Rassismus.

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Ein hässiger Liebesbrief an meine Freunde aus der „linken Szene“

Jungs ich liebe euch, aber ihr macht mich manchmal verdammt wütend… Ein Gastbeitrag, mit freundlicher Genehmigung von barrikade.info

Vor kurzem bin ich über diesen Brief gestolpert. Erschienen ist er am 29.6.2020 auf der offenen Plattform barrikade.info. „Eine offene Informations-Plattform, auf der jede Person aktuelle Nachrichten, Analysen und Debatten aus einer antiautoritären und revolutionären Perspektive verbreiten kann.“ Das Moderator*innen Team von barrikade.info war so freundlich und hat uns erlaubt, den Brief auch auf diesem Blog zu veröffentlichen. Verfasst wurde der Brief von annonym. Dieser Text richtet sich an cis Männer der „linken Szene“. Der Text kann von Männern als „unangenehm“ empfunden werden, sollte aber unbedingt gelesen werden! Vergesst nicht, liebe Männer, dieses „unangenehm“ Empfinden ist nicht gleichzusetzen mit dem Erleben von sexistischen Übergriffen. Vergesst das bitte nicht während der Lektüre des Briefes und auch sonst. Viel zu oft ist es nämlich so, dass über (sexualisierte) Übergriff in der „Linken Szene“ erst gesprochen wird, nachdem sie passiert sind. Das Thema muss vorher auf die Tagesordnung, denn wenn es passiert ist, ist es zu spät. Das Thema muss jetzt auf die Tagesordnung den (sexualisierte) Übergriff in der „Linken Szene“ passieren andauernd. Höchste Zeit, sich mit (seinem) Mackertum und (seinem) sexisistischem Verhalten auseinanderzusetzten, es zu Reflektieren und so dazu beizutragen, dass weniger Übergriffe passieren. Denn es ist ein männliches Privileg, sich nicht regelmäßig mit sexistischen Übergriffen auseinandersetzten zu müssen.

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Kritische Männlichkeit – Wie geht das?

Video und Podcast zu kritischer und toxischer Männlichkeit mit Eva Lettenbauer und Christoph May

Unter dem Titel „Kritische Männlichkeit – Wie geht das?“ hat Eva Lettenbauer (Die Grünen) am 11.05.2020 zu einem Webinar eingeladen. Die Gäste waren Christoph May (HeTox Magazine) und ich. Daraus ist ein Video mit Themen rund um kritische und toxische Männlichkeit entstanden, welches ich freundlicherweise auch über den Podcast Kanal verbreiten darf. Hier findet ihr die Veranstaltung „Kritische Männlichkeit – Wie geht das?“ als Video und Podcast. Außerdem findet ihr noch eine weitere Veranstaltungsankündigung „Fragen zu Kritische Männlichkeit – Wie geht das?“ für den 22.06.2020, da wir nicht alle Fragen aus dem Publikum beantworten konnten.

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Persönliche Zwischenbilanz

Welche Themen beschäftigen mich und wie geht es weiter mit kritische-maennlichkeit.de?

Liebe Leser*innen von kritische-maennlichkeit.de, dieser Text ist ein etwas zu lang geratener (erster) Newsletter. Nachdem ich es nicht geschafft hatte etwas wie eine Bilanz nach einem Jahr zu ziehen, dachte ich mir, ich hole das einfach sechs Monate später nach. Da die Themen, die in den letzten 18 Monaten in mir arbeiten und die Themen, die auf dem Blog behandelt werden, natürlich zusammenhängen, ist es ein etwas persönlicherer Blick auf diese Zeit und einen Ausschnitt dieser Auseinandersetzungen geworden. Neben einem Überblick zu den veröffentlichten Texten und damit zur Entwicklung des Blogs, werde ich einen Blick auf meine eigene Entwicklung zum Thema „Kritische Männlichkeiten“ werfen.

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Mansplaining zu Gendersensibilität?

Und ein Beispiel warum man sich zurück halten sollte, bei der Beurteilung des Aussehens anderer

Dieser Gastbeitrag von de.construct über ein extremes Beispiel von Mansplaining wirft einige interessante Fragen auf: Was haben Frauen für Begegnungen mit Typen auf Partys? Wer entscheidet, welche Klamotten für wen angebracht sind? In welchen Situationen sollte ich (nicht) für andere Personen sprechen? Und was könnte überhaupt der Unterschied sein, zwischen einer Verkleidung als (cis) Mann oder (trans) Mann? (Triggerwahrnung: Mansplaining, transfeindliche Äußerungen)

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Was bedeutet „Männlichkeit“?

Vom binären Geschlecht, Männlichkeit und dem Privileg sein Geschlecht nicht erklären zu müssen

Perspektiven auf Männlichkeit können sehr unterschiedlich sein. Eigentlich kann sich kein Mensch Männlichkeit und den Ansprüchen, die an Menschen gestellt werden, um als Mann akzeptiert zu werden, entziehen. Unabhängig davon ob mensch (k)einen Penis hat oder sich als Mann identifiziert oder eben nicht.

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Redebeitrag zur Demo gegen den „Marsch für das Leben“

Im Umgang mit Schwangerschaften und deren Verhinderung können Männer aus pro_feministischer Sicht noch einiges verbessern. Hier einige Hinweise was wir besser machen können.

Leider denken viel zu viele Männer, dass Feminismus keine Berechtigung mehr hätte, da Gleichberechtigung der Geschlechter schon erreicht sei. Dass dem leider nicht so ist, zeigt sich nicht nur am Umgang mit Verhütung, Schwangerschaften und Elternschaft / Vaterschaft vieler Männer. Es wird auch daran deutlich, dass feministische Errungenschaften, wie der Schwangerschaftsabbruch (Recht auf Abtreibungen) unter Druck geraten. In dem Redebeitrag werden einige Konsequenzen für Männer deutlich, die Gleichberechtigung anstreben.

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Podcast pro_Feminismus und Männlichkeit: Safer Sex

Eine Auseinandersetzung mit pro-Feminismus bedeutet Verantwortung für Verhütung zu übernehmen

Verhütung ist ein Thema mit dem wir uns unbedingt mehr auseinandersetzen sollten. Männer sind natürlich genauso für Safer Sex verantwortlich wie Frauen. Die Übertragung von verschiedenen Krankheiten ist ein wichtiger Aspekt von Safer Sex, die Vermeidung von ungewollten Schwangerschaften ein anderer. Häufig wird die Verantwortung dafür von Frauen getragen, ein gutes Beispiel für unsichtbare Care-Arbeiten, die insbesondere Frauen übernehmen.

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