Dies ist ein pro-feministischer Blog, der sich mit Themen der Männlichkeit und darüber hinaus auseinandersetzt. Wenn Du zum ersten mal hier bist, lohnen sich vielleicht diese zwei Texte: Was ist kritische Männlichkeit? und Herangehensweise an kritische Männlichkeit


Podcast: 8M – Wir streiken am 8. März!

Empfehlung: Die Radiosendung vom Hamburger Bündnis zum internationalen 8. März Streik

Am 6. Februar 2019 wurde von 20-21 Uhr zu Gast beim Freies Sender Kombinat bei HoPo Express unter dem Titel „8M – Wir streiken am 8. März!“ eine Sendung vom Hamburg Bündnis zum internationalen 8. März Streik ausgestrahlt. Die Sendung zum 8. März Streik könnt Ihr Euch hier anhören.

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Podcast zum 8. März Streik in Hamburg

Aufruf zur cis-männlichen Solidarität, Repräsentanz in den Medien und ein erster Versuch im Radio

Kurzfristig wurde ich am 13.2.2019 ins „Nachmittagsmagazin für subversive Unternehmungen“ im Freien Sender Kombinat Hamburg eingeladen. Hier findet ihr die Radiosendung zu pro-feministischem Support für den 8. März Streik als Podcast.

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Aufruf zur Selbstorganisation für den 8.3.2019 in Hamburg

Und warum FLTI*-only Räume unbedingt zu respektieren sind!

Dieser Aufruf wurde am 5.2.2019 auf Facebook geteilt. Ziel ist es eine Selbstorganisation von cis-Männern zu erreichen, um FLTI* beim 8. März Streik zu unterstützen und die Informationen von der Veranstaltung vom Hamburger Bündnis zum internationalen 8. März Streik einer größeren Öffentlichkeit zugänglich zu machen.

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Eine exemplarische Abhandlung zum Thema Lebenserwartung

Und was sind die Zusammenhänge mit toxischer Männlichkeit, Entwicklungstheorien, Statistik, binärem Geschlecht und Antifeminismus?

In diesem Text verlasse ich mal etwas die kulturwissenschaftliche Perspektive und wende mich einer teilweise ökonomisch und statistisch geprägten Analyse zu. (Keine Angst, der Text lohnt sich auch, wenn das nicht so Euer Ding ist.) Wie hier oder hier zu lesen ist, sinkt die Lebenserwartung in den USA. Warum ist das relevant im Kontext dieses Blogs? 1. Lebenserwartung kann als global wichtiger quantitativer Indikator für die „Entwicklung“ eines Landes betrachtet werden. 2. Die in den Medien genannten Gründe für den Rückgang der Lebenserwartung sind steigende Suizidraten und Drogenmissbrauch, also Themen, die im Kontext von „toxischer Männlichkeit“ besprochen werden. Dies könnte einen also 3. zu der These veranlassen, dass „toxische Männlichkeit“ zu „Unterentwicklung“ führt. Exemplarisch lassen sich an dem Thema noch einige andere interessante Punkte verdeutlichen.

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Was ist Antifeminismus?

Antifeminismus umfasst Gewalt gegen FLGTBAQI*, die Ablehnung von Gleichstellung UND die weit verbreitete Delegitimierung von Feminismus

Eigentlich wollte ich mich in diesem Blog vor allem mit Feminismus auseinandersetzten. Bevor ich losgelegt habe, bemerkte ich, dass ich noch Defizite bezüglich meines Wissens über Antifeminismus habe. In diesem kurzen Text will ich noch einmal versuchen klar zustellen, dass Antifeminismus kein Phänomen in isolierten rechten Parteien, sondern bis weit in die Gesellschaft verankert ist. Also was genau können wir als Antifeminismus verstehen? Für Männer, die sich als pro-feministisch positionieren wollen, wäre ein erster wichtiger Schritt, sich konsequent gegen Antifeminismus zu positionieren.

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Konstruktion einer eigenen Version von Männlichkeit?

Ein kurzer Blick auf Erfahrungen von zwei Transmännern

An anderer Stelle habe ich argumentiert, dass heterosexuelle cis-Männer im Bezug auf Konstruktion von Männlichkeit durchaus etwas von ‚anderen‘ Identitäten und Orientierungen lernen können. Das will ich etwas genauer erklären, insbesondere bezogen auf zwei (englischsprachige) Essays von Transmänner, also Männern, die mit als „weiblich“ gelesenen Körpern geboren wurden (also mit z.B. Vulva und Klitoris) und bei der Geburt „weiblich“ eingetragen wurde. (Zur Vermeidung von Unklarheiten: Ein cis-Mann ist eine Person, die mit als „männlich“ gelesenen Geschlechtsmerkmalen (also z.B. Penis und Hoden) geboren wurde und die sich selbst als Mann bezeichnet.)***

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Männliches Verhalten in den Mittelpunkt der Betrachtung stellen

Das Fach der Männlichkeitsstudien rückt mit den Methoden der Genderforschung Männer in den Mittelpunkt der Betrachtung

Der letzte Punkt der fünf Kriterien wieso dieser Blog pro-feministisch ist. Dabei versuche ich einen kleinen Blick auf einen Ausschnitt der Männlichkeitsstudien zu werfen. Zudem diskutiere ich einige Gefahren und Kritik an dem Ansatz und der Einbindung von Männern in das feministische Projekt der Gleichstellung.

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Diversität und feministische Positionen akzeptieren

Nicht davon ausgehen, dass Frauen* die gleichen Erfahrungen gemacht / Feministin*nen eine einheitliche Position haben

Punkt vier der fünf Kriterien wieso dieser Blog pro-feministisch ist argumentiert, dass Männer nicht von einer einheitlichen feministischen Position ausgehen sollen. Diese gibt es nämlich nicht, weshalb teilweise von Feminismen gesprochen wird. Zudem haben sich Geschlechterrollen, sowohl von Männern als auch von Frauen (insbesondere seit den sechziger Jahren), erheblich ausdifferenziert. Eine progressive Betrachtung erfordert diesen verschiedenen Weiblichkeiten und Männlichkeiten und auch genderqueeren Identitäten gerecht zu werden. Was aber sagen verschiedene Feministin*nen zum Verhältnis von Männern und Feminismus? Und wie verhalten sich die meisten Männer dazu?

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Feministische Perspektiven und Kritik ernst nehmen

Da Privilegien für Privilegierte oft unsichtbar sind, muss eine kritische Männlichkeit sich immer wieder durch feministische Perspektiven hinterfragen.

In diesem Beitrag werden zwei zentrale Argumente aufgeführt, warum eine feministische Perspektive auf Männlichkeit(en) relevant für Männer ist. Der Text behandelt Punkt drei der fünf Kriterien wieso dieser Blog pro-feministisch ist

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Stereotype vermeiden

Stereotype sind nicht nur eine zentrale Grundlage für Diskriminierung. Stereotype über Männer, setzten diese extrem unter Druck.

Punkt zwei der fünf Kriterien über die Frage, wie sich Männer pro-feministisch zu Fragen von Gender äußern können, sollte auch recht einleuchtend sein. Stereotype (z.B. über Frauen*, Geflüchtete usw.) sind eine zentrale Grundlage von Diskriminierung. Stereotype über Männer (z.B. weinen nicht, müssen stark und cool sein, Sex mit (vielen) Frauen haben usw.) bauen aber auch einen enormen druck auf Männer auf, sich „männlich genug“ zu verhalten. Daher erfordert eine pro-feministische Auseinandersetzung mit Geschlechterfragen derartige vereinfachende Bilder zu hinterfragen und unterlassen.

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