Quellen

Dieser Blog hat keinen wissenschaftlichen Anspruch. Der Blog gibt schlicht und einfach meine persönliche Meinung und Erfahrungen wieder.

Daher verzichte ich teilweise großzügig auf die Angabe von Quellen. Das hat weitere Gründe:

  • Die Texte sollen nicht unnötig verkompliziert werden
  • Viele behandelte Themen habe ich mir mehr in Workshops, durch Gespräche und eigenes Erleben erarbeitet
  • Selbstverständlich habe ich auch viel zu den Themen gelesen, eine akribische Auflistung ist mir aber nicht ohne weiteres möglich

Gute Quellen werde ich natürlich hier verbreiten. In Zukunft soll auch eine Linkliste entstehen, in der lohnenswerte Texte oder Bücher aufgelistet werden. Über Vorschläge und Hinweise, freue ich mich natürlich.

Weißt mich gerne auf Fehler und gute Quellen hin!

Selbstverständlich unterlaufen mir in diesem Blog Fehler. Vielleicht sind einige meiner Texte und Definitionen auch schlicht und einfach Falsch (insbesondere aus wissenschaftlicher Perspektive). Bitte weist mich gerne darauf hin, wen ihr das denkt. Viele der verwendeten Begriffe sind aber auch im Wandel und es gibt keine allgemein gültige Definition. Das macht es natürlich schwierig immer (und im Auge aller) richtig zu liegen.

Ganz viele Diskussionen habe ich mit meiner liebsten Verbündeten geführt. Viele Texte, insbesondere natürlich die, in denen sie erwähnt wird, werden von ihr vor Veröffentlichung gelesen und gemeinsam diskutiert. Zwar sind wir nicht immer einer Meinung, aber ich versuche zumindest ihre Anmerkungen zu berücksichtigen. Dafür ein großes Dankeschön an sie.

Das Problem der Aneignung

Abschließend will ich noch anmerken, dass ich nicht Gender-Studies (oder ähnliches) studiert habe und mir das Lesen von langen, komplizierten, (kultur)wissenschaftlichen Texten durchaus mühe bereitet. Daher kann ich auch nicht unbedingt den (wissenschaftlichen) Ursprung eines Gedanken korrekt zitieren.

Mir ist klar und es bereitet mir Kopfzerbrechen, dass ich derartige Gedanken von namenhaften Feministin*nen übernehme, teilweise ohne ihr Arbeit ausreichend zu würdigen. Dies ist besonders problematisch, wenn es darum geht mir die Leistungen von Frauen* und/oder POC  anzueignen, um diese als meine eigene zu präsentieren. Dies ist nicht mein Ziel und mir ist völlig klar, dass ich diese Gedanken nicht ohne diese Frauen* und POC entwickeln hätte können. Daher geht ein großes Dankeschön an diese Personengruppen!

Feminismus und eine kritische Auseinandersetzung mit Männlichkeit betrifft uns alle

Vielleicht denken jetzt einige, dass ich es mir damit zu einfach mache. Ich glaube aber nicht, das jede Person, die sich zu einem Thema äußert, zwangsläufig Expert*in in diesem Gebiet sein muss. Ich zum Beispiel habe Wirtschaft (VWL) studiert. Und ich bin der festen Überzeugung, dass sich Menschen zu ökonomischen Themen, Ungleichheit, Teilhabe und Neoliberalismus äußern sollten, obwohl sie vielleicht weniger über das Thema wissen als ich.

Geschlecht ist (ähnlich wie Wirtschaft) ein Thema, welches uns alle angeht. Und ich habe etwa 2010 angefangen intensiv praktisch und theoretisch damit auseinander zu setzten. Männer müssen sich nicht zu allen Themen des Feminismus äußern. Insbesondere geht es mir hier nicht darum Feminismus zu kritisieren. Aber zum Thema Männlichkeit aus einer pro-feministischen Perspektive habe ich etwas zu sagen. Und ich glaube Männer müssen sich dringend mehr in diese Diskussionen einbringen beziehungsweise diese untereinander führen. Also viel Spaß beim Lesen. Oder lasst es halt bleiben.