Objektifizierung und Sexualisierung

Objektifizierung und Sexualisierung von weiblichen Körpern als strukturelles gesellschaftliches Phänomen

Content Notification: Sexismus, sexualisierte Gewalt, Femizid. „Warum werden immer nur (weiße Cis-) Männer als die objektifizierenden Unholde dargestellt? Was ist mit Frauen (egal welcher Hautfarbe), die den Mann als Objekt sehen? […]“ Diese und ähnliche Fragen wurde in den Kommentaren im Artikel „Was bedeutet eigentlich cis Mann?“ aufgeworfen. Einerseits ist es durchaus menschlich, sich gegenüber Personen anders zu verhalten, die wir begehren. Unklar für einige Lesende scheint zu bleiben, weshalb es einen Unterschied macht, weibliche Körper zu sexualisieren und objektifizieren. Warum ist es problematisch, wenn Männer Frauen objektifizieren / sexualisieren, während umgekehrt kein deratiges Problem vorliegt? Gibt es einen Unterschied zwischen dem männlichen oder dem weiblichen, dem homosexuellen oder dem heterosexuellen Blick? Und wenn ja, warum spielt „Attraktivität” – was auch immer jede*r darunter verstehen mag – eine andere Rolle beim „schönen“ als beim „starken Geschlecht“?

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Podcast pro_Feminismus und Männlichkeit: Konsens und Zustimmungskonzept

Ein kurzer Text und ein längerer Podcast zu den Themen Konsens, Zustimmungsprinzip, „nein heißt nein“ und „ja heißt ja“

Konsens, Zustimmungskonzept, „nein heißt nein“ und „ja heißt ja“. Was bedeutet diese Terminologie und woher kommt sie? Wie lässt sich Konsens definieren? Welche Aspekte beinhaltet Konsens? Wie lässt sich Konsens leben? In diesem Text und im Podcast findet Ihr einige Anregungen, Gedanken und Quellen zum Weiterlesen zum Thema Konsens und Zustimmungskonzept.

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Podcast pro_Feminismus und Männlichkeit: Schwangerschaftsabbruch

Schwangerschaftsabbrüche gehen auch Männer etwas an! Aufruf zur Solidarität am Safe Abortion Day (28.9.2019), Gedanken zu Sprache und männlichen Wiederständen

Sichere Schwangerschaftsabbrüche und das Recht auf sexuelle Selbstbestimmung betreffen selbstverständlich auch Männer! Leider beschäftigen sich Männer kaum mit dem Thema Schwangerschaftsabbruch, was sich auch an der geringen Beteiligung an entsprechenden Demos zeigt. Gerade Schwangerschaft ist ein Thema aus dem sich ziemlich viel lernen lässt, beispielsweise zu binärer Sprache, der Konstruktion von Geschlechterrollen, antifeministischen „Lebensschützer*innen“ und anderen Gegner*innen sicherer „Abtreibungen“. Dieser Beitrag greift einige Aspekte auf, versucht sie in einen Kontext zu stellt und beschäftigt sich außerdem mit Fragen zur Sexismus-Sensibilisierung von Männern.

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Was ich mir von cis-Männern wünsche

Gastbeitrag einer Frau, die hier bloggt um die cis-männliche Gemütlichkeit zu stören©

Vorweg, ich schreibe hier als eine weiße, heterosexuelle cis-Frau und dieser Text spiegelt meine Meinung und meinen Alltag wieder. Er kann keines falls stellvertretend für alle Frauen* gewertet werden, jedoch bin ich mir sicher, dass es so wie mir noch vielen anderen Frauen* geht. Es kann nicht davon ausgegangen werden, dass Frauen* die gleichen Erfahrungen machen, oder dass feministische Positionen alle gleich sind. Grundsätzlich ist es sehr wichtig, die Meinungen und Realitäten von Frauen* nicht zu generalisieren und jede einzelne gleich ernst zu nehmen.

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Konstruktion einer eigenen Version von Männlichkeit?

Ein kurzer Blick auf Erfahrungen von zwei Transmännern

An anderer Stelle habe ich argumentiert, dass heterosexuelle cis-Männer im Bezug auf Konstruktion von Männlichkeit durchaus etwas von ‚anderen‘ Identitäten und Orientierungen lernen können. Das will ich etwas genauer erklären, insbesondere bezogen auf zwei (englischsprachige) Essays von Transmänner, also Männern, die mit als „weiblich“ gelesenen Körpern geboren wurden (also mit z.B. Vulva und Klitoris) und bei der Geburt „weiblich“ eingetragen wurde. (Zur Vermeidung von Unklarheiten: Ein cis-Mann ist eine Person, die mit als „männlich“ gelesenen Geschlechtsmerkmalen (also z.B. Penis und Hoden) geboren wurde und die sich selbst als Mann bezeichnet.)***

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