Workshops

Wir bieten Workshops zum Thema „Kritische Männlichkeiten“ an. Beispielsweise zu diesen Themen:

Workshop Kritische Männlichkeit
  • Sexistische Machtstrukturen begreifbar machen
  • Reproduktive und emotionale Arbeit
  • Konsens / Zustimmungskonzept
  • Allyship, Awarenes und Mittäter*innenschaft (für Festivals)
  • Anti-Sexismus und Verbündetenschaft
  • Weitere Themen sind noch in Arbeit (sprecht uns an!)

Die Workshops sind offen für alle Geschlechter (wenn nicht anders vereinbart). Also wer Lust auf einen Workshop zu kritischen Männlichkeiten hat, schreibe mir einfach eine Mail.

Beispiel 1: Workshops Awarenes, Allyship und Mittäter*innenschaft (Sommer 2019)

Partys und Festivals machen Spaß! Warum aber sehen wir mehrheitlich weiße cis-Männer auf vielen Partys? Und ist es vielleicht ein cis-männliches Privileg sich keine Sorgen um sein Getränk machen zu müssen, von niemandem unangenehm angetanzt, vielleicht ungefragt anfasst zu werden oder von Unbekannten nach der sexuellen Orientierung ausquetscht zu werden? Darüber wollen wir mit Euch sprechen und uns vor allem überlegen, wie in unterschiedlichen Situationen damit umgegangen wird und werden kann. Damit am Ende alle eine bessere Party haben!

Visualisierung des Workshops (durch: Autor*innen: 123comics, Copyright: CC-BY-NC-ND)

Der Workshop Allyship, Awarenes und Mittäter*innenschaft ist für Party- und Festival-Kontexte konzipiert. Ziel ist es eine größere Sensibilität bezüglich sexistischen Übergriffen zu erreichen und sich mit der Frage zu beschäftigen wie interveniert werden kann. Um einen Austausch zwischen Personen mit verschiedenen Positionierungen (Geschlechtsidentitäten und Orientierungen) zu ermöglichen, wird ein Solidarischer Raum geschaffen. Durch verschiedene Methoden sollen Teilnehmer*innen sensibilisiert werden und Interventionsstrategien diskutiert werden. Eine Sammlung an Texten und anderen Quellen zum weiterlesen nach dem Workshop Allyship, Awarenes und Mittäter*innenschaft ist hier zu finden.

Visualisierung des Workshops (durch: Autor*innen: 123comics, Copyright: CC-BY-NC-ND)
Beispiel 2: Pro-feministische Männlichkeiten und antipatriarchales Engagement

Text aus dem Reader der Attac Sommerakademie 2019: Vom Leben auf Kosten anderer zum guten Leben für alle!

Attac Sommerakademie: Pro-feministische Männlichkeiten und antipatriarchales Engagement

Was ist (sexistische) Diskriminierung? Wie funktioniert diese im Kontext von reproduktiver Arbeit? Wie können sich solidarische Männer positionieren? Wie kann eine profeministische Auseinandersetzung mit Männlichkeiten aussehen? Und wie können antipatriarchale Strukturen unterstützt werden?

Das Verständnis von Diskriminierung hat sich seit den 70er Jahren insbesondere durch die Arbeit von Feministin*nen „of Colour“ erheblich verändert. Gleichzeitig haben sich unsere Perspektiven auf Geschlechter durch die Gender Studies wesentlich erweitert. Zwar sind Gesetzesänderungen (z.B. § 219a StGB) nach wie vor ein wichtiges Thema in der feministischen Bewegung. Die Organisatorin*nen des feministischen 8. März-Streiks 2019 haben den Schwerpunkt aber auf reproduktive Arbeiten gelegt. Diese Arbeiten werden beispielhaft als wesentlicher Aspekt eines Lebens auf Kosten anderer betrachtet. Obwohl häufig als „Frauenthema“ abgetan, hat Gender natürlich sehr viel mit Männlichkeiten zu tun. Wie aber kann aus einer privilegierten männlichen Position heraus eine Auseinandersetzung mit diesen Themen aussehen? Wie können sich solidarische Männer profeministisch verhalten und emanzipatorische antipatriarchale Strukturen unterstützen?

Eine Sammlung an Texten und anderen Quellen zum weiterlesen nach dem Workshop Pro-feministische Männlichkeiten und antipatriarchales Engagement ist hier zu finden.


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