FLINT / LGBTIQA / * usw.

FLINT* und LGBTIQA* – Diese Buchstabenkombinationen stehen für:

Insbesondere nicht dabei sind heterosexuelle cis-Männer. Da es ungeschickt ist, diese Personen Gruppen als „nicht-(cishet-)Männer“ (cishet = cis und heterosexuell) zu bezeichnen (negative Bezeichnung durch das „nicht“ – in etwa so: Männer würden sich meist auch eher ungern als „nicht-Frauen*“ bezeichnen lassen), verwenden viele Menschen diese Buchstabenkombinationen um alle Menschen mit einzuschließen, die gemeint sind. Manchmal wird (was kritisiert werden kann, hier aber auch teilweise geschieht) auch einfach Frauen* benutzt um z.B. FLINT oder auch FLGBTIQA* zu meinen.

Wichtig ist auch der Unterschied zwischen der sexueller Orientierung (LGBA) und der Geschlechtsidentität (FINTQ). Diese haben nicht unbedingt etwas miteinander zu tun. Als cis-Mann kann ich wohl ehr nicht lesbisch sein. Aber als Frau im Körper eines Mannes, die auf Frauen steht eventuell schon (diese Personen bezeichnen sich unter Umständen als Guydyke).

Problematisch werden viele dieser Bezeichnungen zur Orientierung, wenn meine Geschlechtsidentität außerhalb des binären Systems liegt. Beizeichnungen wie heterosexuel („steht aufs andere Geschlecht“) oder homosexuell („steht aufs andere Geschlecht“), machen nur Sinn, wenn ich Geschlecht als entweder Männlich oder Weiblich betrachte. Z.B. habe ich kürzlich einen Post von einer Person gelesen, die sich als gynophil (Orientierung: „steht auf Weiblichkeit“) und bigender Enby (Identität: sie*er hat zwei Geschlechtsidentitäten oder ist nicht-Binär) bezeichnet.

Meine Liste hier erhebt keinen Anspruch auf Vollständigkeit. Weitere Identitäten und Orientierungen findet Ihr z.B. im Glossar vom Queer Lexikon.




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